Leitung
Die Einrichtungsleitung ist für folgende Aufgabenbereiche verantwortlich:

  • Organisation der Einrichtung
  • Überwachung des Haushaltsplanes
  • Planung, Begleitung und Organisation des Betreuungsprozesses
  • Bedarfsgerechte Auswahl von Personal
  • Personalfürsorge
  • Außenvertretung
  • Konzeptionelle Planung und Weiterentwicklung
  • Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Verwaltung
Die Verwaltung des Marienstifts übernimmt:

  • Schriftverkehr
  • Kostenabrechung
  • Regelung von formalrechtlichen Angelegenheiten unter altersgemäßer Einbeziehung der Jugendlichen

Psychologischer Dienst
Die pädagogische Arbeit in den Wohngruppen und der Mutter-Kind-Wohngruppe wird unterstützt und ergänzt durch den Psychologischen Dienst (eine Dipl.-Psychologin). Je nach Problemlage begleitet er die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen von der Aufnahme bis zur Entlassung mit seinen Möglichkeiten der Diagnostik, Beratung und Intervention. Hierzu finden Methoden verschiedener psychologischer Schulen Anwendung, insbesondere personzentierte, spiel-, verhaltenstherapeutische und systemische Vorgehensweisen.

Für jüngere Kinder steht ein größerer Therapieraum zur Verfügung, der mit unterschiedlichem Spielmaterial ausgestattet ist. Der Raum ist durch eine Schiebetür mit eingebauter Einwegscheibe trennbar und bietet somit die Möglichkeit der Beobachtung und Begutachtung.

Die Tätigkeit des Psychologischen Dienstes umfasst:

  • Psychodiagnostik (z.B. Leistungs-, Persönlichkeitsdiagnostik, Genogramm, entwicklungspsychologische Mutter-Kind-Diagnostik)
  • Therapeutische Interventionen bei Kindern und Jugendlichen (z.B. personzentrierte Spieltherapie, Verhaltenstraining etc.)
  • Angeleitete 1:1 Spielstunden für Mütter mit ihrem Kind als wöchentliches Angebot in Einzelstunden
  • Entspannungsverfahren
  • Problemorientierte Beratung der Gruppenmitarbeiter/innen und jungen Mütter
  • Teilnahme an Fall-, Teambesprechungen und Hilfeplangesprächen
  • Konflikt-, Krisen- und Entlastungsgespräche
  • Erstellung von psychologischen Stellungnahmen und Befundberichten
  • Fortbildung
  • Elterngespräche
  • Hausbesuche
  • Kooperation mit anderen Institutionen (Jugendämter, Schulen, Beratungsstellen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, etc.)
  • Teilnahme an Vorstellungs- und Aufnahmegesprächen
  • Konzeptionelle und organisatorische Arbeit